lavare…

Unser Tagesablauf wird essentiell durch die Kinder bestimmt. Wann muss die Kleine trinken und
möchte die Große heute vielleicht auf den Spielplatz? Insofern ändert sich nichts zum Leben in Hamburg. Aber das ist genau das, was wir wollten: in die Orte eintauchen und sie erleben statt unter Zeitdruck Sehenswürdigkeiten abzuarbeiten. Es ist also nur logisch, dass wir auch solchen Alltagsdingen wie Wäsche waschen nicht entkommen. Wir haben hier eine Waschmaschine, aber keinen Trockner, denn dort, wo die meisten Deutschen ihre Blumenkästen vor den Fenstern hängen haben, hängt der gemeine Venezianer seine Wäsche auf die Leine. In engen Gassen werden die Leinen gar quer über die Straße von Haus zu Haus oder auch über die Kanäle gespannt und ein jeder kann sehen, was sein Gegenüber so drunter trägt.

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Also habe auch ich unsere Wäsche auf die Leine gehängt, unsere „schwebt“ über dem kleinen Innenhof des Nachbarhauses. Gerade bei der Babywäsche laufe ich ständig Gefahr, dass etwas runterfällt. Aber das ist auch eine Art, die Nachbarn mal kennenzulernen. Wäre interessant zu wissen, wie viel Wäsche täglich aus den Kanälen hier gefischt wird.

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