Murano

Wir haben die Glasbläserinsel Murano besucht. Hierhin wurden vor ein paar hundert Jahren die Glasbläser Venedigs ausquartiert, nachdem es in Venedig mehrfach gebrannt hat. Allerdings durften die Glasbläser  Murano (das aus 5 kleinen Einzelinseln besteht) nicht verlassen – da sind wir wieder bei der Gefängnisstrafe- denn die Geheimnisse der Glasbläserkunst sollten in Murano bleiben. Murano ist ganz hübsch. Lauter kleine bunte Häuser dicht an dicht. Wir haben bei einer Glasbläservorführung zugesehen, genau wie die Heldin im Kinderreiseführer. „Leider“ bekam die Protagonistin anschließend ein just angefertigtes Einhorn aus Glas vom Glasbläser geschenkt. Tochter 1 hat nicht wirklich eingesehen, dass der Glasbläser zwar ein Pferdchen gemacht hat, aber keine Anstalten machte, dies zu verschenken.

Aber vielleicht kleine Glasplättchen? Die, aus denen die typischen Muraner Schälchen gemacht werden? Die hätte Tochter 1 auch so gern. Der grummelige Chef wies uns darauf hin, dass diese echt teuer wären und nur im Kilo gehandelt würden. Also auch nicht. Oder doch? Der nette Signor an der Kasse winkte uns zu sich, sagte „mach mal die Hand auf“ und ließ ein paar Steinchen reinrieseln. Der Tag war gerettet. („But don´t tell the boss!“)

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2 Gedanken zu „Murano

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