Wir werden alle nicht jünger

Ich weiß nicht, warum, aber im Skiurlaub passiert es mir immer wieder, dass ich merke, dass wir alle nicht jünger werden oder soll ich sagen, dass die Zeit unbarmherzig läuft? Das erste Mal ist schon etwa zehn Jahre her, ich war mit zwei Freundinnen im Skiurlaub. Abends gab es in der Disco einen Karaoke-Abend. Wir saßen an langen Bierbänken über die Songlisten gebeugt, als ein paar Jungs neben uns, vielleicht so achtzehn oder neunzehn Jahre alt, sich darüber beschwerten, dass das alles ja gänzlich unbekannte Songs seien. „Aber nein, Jungs, schaut doch mal, da gibt es doch zum Beispiel ‚Irgendwie, irgendwo, irgendwann‘.“ – „Ja, schon, aber das ist doch nicht von Nena, das ist doch von Jan Delay!“ Die Jungs kannten tatsächlich von sämtlichen Songs nur die Coverversionen.
In diesem Skiurlaub bin ich nach einigen Jahren Skiabstinenz erstmal zwei Stunden mit Skilehrer gefahren. Und was sagt der, nachdem ich vorfahren musste, um ihm zu zeigen, was ich kann (und was nicht)? „Ja, ja, so hat man das früher gemacht, mit der engen Skistellung. Heutzutage macht man das nicht mehr.
Zu Guter letzt flattert mir auch noch die Einladung zum Abi-Treffen ins Postfach (- ist das wirklich schon so lange her?)
Ach, was soll´s!  Und immerhin ist das mit dem Skifahren wie mit dem Fahrradfahren – man verlernt nichts. Auch wenn wir nicht jünger werden.
Ich weiß nicht, warum, aber im Skiurlaub passiert es mir immer wieder, dass ich merke, dass wir alle nicht jünger werden oder soll ich sagen, dass die Zeit unbarmherzig läuft? Das erste Mal ist schon etwa zehn Jahre her, ich war mit zwei Freundinnen im Skiurlaub. Abends gab es in der Disco einen Karaoke-Abend. Wir saßen an langen Bierbänken über die Songlisten gebeugt, als ein paar Jungs neben uns, vielleicht so achtzehn oder neunzehn Jahre alt, sich darüber beschwerten, dass das alles ja gänzlich unbekannte Songs seien. „Aber nein, Jungs, schaut doch mal, da gibt es doch zum Beispiel ‚Irgendwie, irgendwo, irgendwann‘.“ – „Ja, schon, aber das ist doch nicht von Nena, das ist doch von Jan Delay!“ Die Jungs kannten tatsächlich von sämtlichen Songs nur die Coverversionen.
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In diesem Skiurlaub bin ich nach einigen Jahren Skiabstinenz erstmal zwei Stunden mit Skilehrer gefahren. Und was sagt der, nachdem ich vorfahren musste, um ihm zu zeigen, was ich kann (und was nicht)? „Ja, ja, so hat man das früher gemacht, mit der engen Skistellung. Heutzutage macht man das nicht mehr.
Zu Guter letzt flattert mir auch noch die Einladung zum Abi-Treffen ins Postfach (- ist das wirklich schon so lange her?)
Ach, was soll´s!  Und immerhin ist das mit dem Skifahren wie mit dem Fahrradfahren – man verlernt nichts. Auch wenn wir nicht jünger werden.

Ein Glückstag in Österreich

Wir sind von Italien aus auf dem Weg nach Norden, was liegt da näher, als einen Abstecher nach Österreich zu machen und Tochter 1 das erste Mal auf Skier zu stellen. Nach einer gefühlt unendlich langen Fahrt von Venedig aus – naja, wir brauchten erstmal 2 Stunden, bis wir losfahren konnten, weil die Auto-Batterie komplett leer war – erreichten wir endlich dieses süße Dorf im Salzburger Land. Tochter 1 hat sich kaum eingekriegt, denn es schneite ununterbrochen. Und so war auch der erste Skitag gleich eine ordentliche Herausforderung: Schnee von oben, kräftiger Wind von der Seite und eine Sicht von etwa 3 Metern. Aber Kinder nehmen das ja alles locker und ihr Skilehrer namens „Butterbär“ macht mit den Kindern zwischendurch wilde Sachen wie Schneemobil fahren und Schneeballschlachten. Mein Mann macht auch einen Skikurs. Ich hoffe ja so sehr, dass ihm das Skifahren genauso viel Spass macht, wie mir. Da verzichte ich momentan gern und schiebe Tochter 2 im Kinderwagen durch das Dorf, (ich bin dann anschließend dran). An Tag vier hier war ein besonderer Tag:  Tochter 1 hatte Geburtstag und es war Ski-Rennen! „Da bin ich doch wirklich ein Glückskind, oder Mama?“ sagte Tochter 1. Denn beim Ski-Rennen belegten alle Kinder der Anfänger-Gruppe den ersten Platz. Was für ein Glückstag 🙂

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