Kräftskiva

Kräftskiva, das Krebsessen im August, hat in Schweden Tradition. Das lernt  man spätestens, wenn man die Bullerbü-Bücher liest. Es ist sogar ein richtiges Fest. Es gibt in Salzwasser und Dill gekochte Krebse mit Brot, Käse und ordentlich zu Trinken.
Aber dafür geht man nicht in ein Restaurant. Nein, dieses Fest feiert man zuhause oder mit Freunden. Und so freuten wir uns riesig, als uns unsere lieben Nachbarn hier (die sind wirklich großartig) zu Kräftskiva einluden.

Überall hingen Lampions, der Tisch war bunt geschmückt und wir bekamen bunte Hütchen auf. Mitten auf dem Tisch stand ein riesiger Teller mit vielen kleinen Krebsen – und direkt dahinter eine illustre Auswahl an Aquavit. Denn, so lernten wir, nach jedem Krebs trinkt man einen Schnaps. (Ja, tatsächlich! Na dann Prost!) Und zu jedem Schnaps singt man ein Trinklied. So kamen wir nicht nur in den Genuss eines leckeren Essens sondern auch schwedischer Trinklieder samt Gitarrenbegleitung. Es gab sogar ein Trinklied, das als Melodie “O Tannenbaum”  hatte – der Text ging aber eher so: “Nun trink mal schön, nun trink mal schön…” Wir sangen lauthals mit. Es war herrlich. Nur Tochter 2, die ordentlich Krebs futterte, war das Gesinge etwas suspekt und sie schüttelte immerzu den Kopf, wenn wieder ein neues Lied angestimmt wurde. Tochter 1 hingegen fand es super.

Es war ein wundervoller Abend bei neuen Freunden. Sowas sollten wir vielleicht auch mal in Hamburg einführen. Eine Gitarre haben wir ja schonmal…

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