In der Astrid Lindgren-Welt

Wir haben einen Ausflug in die Astrid Lindgren-Welt gemacht. Eigentlich haben wir sogar einen zweiten Ausflug dahin gemacht, denn unser erster Versuch vor wenigen Wochen scheiterte 3 Kilometer vorher im Stau. Nun also: an einem Freitag im September, ein Besuch an dem Ort, an dem alle Handlungsorte der Astrid Lindgren-Geschichten für Kinder nachgebaut wurden.

Unsere Kinder waren im Glück. Schon am Eingang begegneten wir der Prusseliese. Wir spazierten durch die Krachmacher Straße und begutachteten den Berg, den Klein-Lotta mit Tante Bergs Fahrrad hinunter geradelt ist. Dann schauten wir uns das Haus von Lotta an und konnten sogar einen Blick in ihr Kinderzimmer werfen. Nebenan im Haus von Tante Berg lag noch das Strickzeug auf dem Tisch und wenige Häuser weiter im Gefängnis schnarchte ein Sträfling in seiner Zelle.

In der Villa Kunterbunt trafen wir auf Kling und Klang, die zwei Polizisten, die gerade versuchten, Pippi Langstrumpf einzufangen, um sie ins Kinderheim zu bringen.

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Zum Glück kam auch gerade ihr Vater Kapitän Langstrumpf vorbei, denn sein Schiff die Hoppetosse hatte im Hafen angelegt.

Obwohl die kleinen Theaterstücke auf schwedisch waren, schauten unsere Töchter gebannt zu und als Pippi Langstrumpf dann auch noch zu singen anfing, war Tochter 2 nicht mehr zu halten und tanzte wild mit.

Weiter ging es zu Madita, und anschließend zu Michel – der in Schweden Emil heißt und in Deutschland vermutlich wegen „Emil und die Detektive“ umbenannt wurde. Michel bekam gerade seinen Kopf nicht mehr aus der Suppenschüssel und wurde zum Doktor gebracht.

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Nur kurze Zeit später zog er seine Schwester Ida am Fahnenmast hoch, damit diese bis in die Nachbarstadt Mariannelund schauen konnte.

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Tochter 1 stockte der Atem, denn das kleine Mädchen, das die Ida darstellte, wurde tatsächlich am Fahnenmast hochgezogen. Unglaublich, oder? Karlsson vom Dach trat in kleinen Wettbewerben gegen die Besucherkinder an und Tochter 1 versuchte sich an dem Nicht-den-Boden-berühren-Parcour, genau so wie es die Kinder in Bullerbü immer taten.

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Ein Besuch in der Astrid Lindgren-Welt können wir alle nur empfehlen. Es ist ein Themenpark für Kinder und zwar ohne Halligalli-Getöse, Zuckerwatte und Karussell sondern er nimmt Groß und Klein mit in die Heile-Welt-Geschichten von Astrid Lindgren, nicht mehr und nicht weniger.

Ein Gedanke zu „In der Astrid Lindgren-Welt

  1. Traumhaft schön geschrieben! Das Lesen macht fröhlich, neugierig und …..muss unbedingt allen Eltern zum Lesen gegeben werden, die ihre Kinder mit Laptops und iPhone erziehen….!!! Das Glück, das euren Kidds widerfährt, habt ihr unwiderruflich eingepflanzt…! So verstehe ich den wunderbaren Spruch von Goethe „Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen; Wurzeln und Flügel“….. ihr seid herrlich vorbildlich und…. ihr habt das „Kindsein“ in euch erhalten….und nur so kann man das Leben leben….!Freu mich auf die Fortsetzungen….

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