Cornwall

Wir waren im Süden von Cornwall und ich habe noch gar nicht berichtet, wie es dort so war, das hole ich jetzt nach. Die Umgebung war toll, aber anders als in den Rosamunde-Pilcher-Filmen regnete und stürmte es fast die ganze Zeit.

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Gut, als Hamburger sind wir sowas gewohnt und wissen auch, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung, aber es war wirklich schade um die schönen Strände dort. Während unsere Freunde zuhause bei über 20 Grad in kurzen Hosen und Flip Flops um die Alster flanierten, saßen wir bei 10 Grad und kräftigem Sturm allenfalls mit Mütze und Regenjacke am Strand.

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Und dabei hatten wir gleich um die Ecke einen so hübschen kleinen Badestrand mit einem bezaubernden Café dabei entdeckt. Also beschränkten wir uns auf kurze Spaziergänge, waren im Aquarium in Plymouth

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und besuchten das Eden Project oder spielten Gesellschaftsspiele am Kamin in unserem Cottage (tolle Cottages findet Ihr z.B. hier). Insofern kann ich Euch an dieser Stelle leider keine tollen Reisetipps geben, wenn Ihr aber mit Kindern nach Cornwall fahrt, möchte ich Euch zumindest den Reiseführer Cornwall with Kids empfehlen. Wir ziehen nun weiter, bis bald!

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Kleiner Tipp zur Geldanlage in Cornwall

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Wir sind in Cornwall. Hier im tiefsten englischen Süden habe ich  eine hervorragende Geldanlage mit super Rendite entdeckt. Und die möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. 😉 Ihr habt gerade Geld über? Und wisst bei dem traurigen Zinsniveau nicht, wie ihr es anlegen sollt? Dann kauft Euch einen Parkplatz in Cornwall. So schnell nehmt ihr nie wieder Geld ein! Hier zahlt man für die ersten 3 Stunden geschlagene 4 Pfund. Eine kürzere Parkdauer gibt es in den meisten Orten nicht. Die Parkautomaten rechnen auch erst zur nächsten Stunde weiter, wenn man den vollen Betrag eingeschmissen hat. Und wenn man kein Geld parat hat, kann man bei Ringgo anrufen. (Da ist der Ringo ja wieder!). Dort kann man auch telefonisch sein Geld loswerden, wenn man einer netten Automatenstimme unzählige von Fragen beantwortet. „Wie lautet Ihr Kfz-Kennzeichen? Welche Marke hat ihr Auto? Und welche Farbe? Ist es ein Van, ein Bus, ein Kleinwagen? Wie viele Sitzplätze hat es? Brauchen Sie mehr als einen Parkplatz der Länge oder Breite nach für Ihr Auto? Welche Nummer hat der Parkplatz, auf dem Sie sind? Wie lautet Ihre Kreditkartennummer? Und welches ist das Ablaufdatum der Kreditkarte? Und die Prüfziffer? Wie lange möchten Sie parken?“ Und wenn die gegenseitige Geduld ausreichend strapaziert wurde, werden die 4 Euro plus eine Servicegebühr vom Konto abgebucht. Herrlich. Schneller kann man sein Geld doch gar nicht verdienen als als Eigentümer eines Parkplatzes im schönen Cornwall, oder?

Beatlemania

Mein Mann findet die Beatles nicht gut – er liebt sie. Das war mir spätestens klar, als Tochter 1 unterwegs war und wir uns über mögliche Jungsnamen austauschten. Jakob, Felix oder Daniel? Nein, niemals! Ich hätte die Wahl zwischen John, Paul, George und Ringo gehabt. Wobei Ringo – ich möchte niemandem zu nahe treten – für mich jedenfalls nicht in Frage gekommen wäre. Auf den Spielplätzen in der Großstadt gibt es schon die wildesten Namen, „Riiiiiingo, wir wollen jetzt los!“ hätte ich da nicht rufen mögen. Nun haben wir bekannterweise zwei Mädchen, und jedenfalls Tochter 1 hat die Beatles-Liebe vom Papa geerbt. Schon immer hat sie gern mit ihm zusammen Lieder der Beatles gehört und mit dem ihr ganz eigenen englisch mitgesungen, wenn Papa die Lieder auf Gitarre gespielt hat. Aber richtig gefunkt hat es, als sie mit Papa auf ihrem ersten Konzert war: The Magical Mystery Orchestra spielte in Venedig einen ganzen Abend Bealtes-Songs. Um 21 Uhr ging es los, gegen halb eins (Nachts) kamen die beiden wieder nach Hause. Und es war phantastisch, so sagten sie. Seitdem frühstücken wir mit Beates-Musik. Abends zum einschlafen möchte sie kein Hörspiel, sondern noch zwei Beatles-Lieder. Wenn sie mal bei schlechtem Wetter einen Film gucken darf, schaut sie die Beatles-Anthology (6 Folgen hat sie bislang gesehen) und zu jedem Lied will sie wissen, wer es geschrieben hat (Paul oder John?), was der Text bedeutet und wer welchen Part singt.

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Sie hat mir beigebracht, dass man Paul McCartney immer daran erkennt, dass er den Bass anders hält, weil er Linkshänder ist, „Hey Jude“ die erfolgreichste Single war und Ringo Starr eigentlich Richard Starkey heißt. Aber am besten gefällt ihr John Lennon, weil er so lieb aussieht. Während bei anderen Kids hier One Direction angesagt ist, läuft bei uns pausenlos Beatles. Nur wenn mein Mann und Tochter 1 unterwegs sind, hören Tochter 2 und ich auch mal was anderes, wie Depeche Mode oder Placebo. Aber ganz ehrlich, es hätte mich schlimmer treffen können. Denn was ist schon besser als „All you need is love…“

NHS – Now we Have the Salat

Lesestaebchen heute mal mit einem Gastbeitrag des werten Gatten:

Ich weiß nicht mehr genau wann der Moment gekommen war, an dem ich aufgegeben und mich dem National Health System (NHS) geschlagen gegeben habe. Wahrscheinlich ungefähr dann, als ich die Wunden an meinen blutigen Fingern geleckt habe und das stereotype, aber immer äußerst höfliche „Unfortunately not!“, das die ganze Zeit aus dem Telefonhörer quoll, zu Schnappatmung und Augenzucken bei mir führte. Dabei ging es bei den gefühlt tausend Telefonaten mit Kliniken, Apotheken und Arztpraxen um etwas ganz Banales: FSME-Impfungen für unseren Auszeitsommer in Schweden.

Eine Impfung gegen die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wurde uns von vielen Seiten für unsere Schwedenzeit empfohlen und nach der harten Schule medizinischer Auslandserfahrungen in Italien (wie berichtet) dachten wir, es sei doch ein Leichtes, drei Impfdosen für jeden von uns noch schnell in den einzelnen englischen Auszeitstationen Isle of Wight, Cornwall und Wales verpasst zu bekommen. Alles eine Frage der Planung. Zu diesem Zeitpunkt kannten wir das NHS noch nicht.

Als unsere Entscheidung zur FSME-Vollimunisierung mittels dreier Impfdosen innerhalb von 21 Tagen gefallen war (Schnellschema), wurde das Handy gezückt und zu allererst das örtliche Krankenhaus angerufen. Wo sollte man die gebündelte medizinische Kompetenz besser finden können? Nun, dort jedenfalls nicht. Das Krankenhaus besteht aus unabhängigen Clinics, die den anfangs noch motivierten deutschen Auszeit-Touristen in geschickter aber immer äußerst höflicher Art und Weise von der einen zur anderen krankenhausinternen Clinic verwiesen. Irgendwann war klar, dass ich dort nicht mehr als ein„Unfortunately not!“ erwarten konnte. Zuletzt wurde mir noch auf den Weg mitgegeben, ich solle es doch mal in einer Apotheke versuchen oder eine Travel Clinic konsultieren.

Die Apotheken hätten uns wirklich schrecklich gerne geimpft, aber leider leider waren die Nurses immer nur zur Impfung von Überzwölfjährigen zertifiziert. Das Raster war deutlich zu grob für unsere Lütschen.

Was also tun? Wir befragten unsere Vermieter auf der Isle of Wight. Diese meinten, dass sie für Impfungen immer zu einem Allgemeinmediziner gingen. Ich habe also den erstbesten Allgemeinmediziner angerufen, der ungefähr auf unserer Strecke zwischen der Isle of Wight und Cornwall lag. Dort konnten wir aber„Unfortunately not!“ geimpft werden, weil wir ja schließlich den Allgemeinmediziner aufsuchen müssten, der für unseren jeweiligen Aufenhaltsort zuständig sei. Aha? Hier hat das National Health System das erste mal zugeschlagen.

Die NHS Website bietet eine komfortable Suche der zuständigen Allgemeinmediziner. Das englische Postleitzahlensystem ist dabei tatsächlich sehr hilfreich. Als also endlich ein zuständiger Allgemeinmediziner gefunden war, hieß es zunächst einmal warten. Nein, nicht in der üblichen Telefonschleife, sondern bis zum nächsten Tag, weil die Nurse erst dann wieder da sei und mich dann gerne zurückrufen würde. Was dann einen Tag später nicht folgte war – richtig geraten – der Rückruf. Mittelschwer enttäuscht rief ich also wieder an. Die Nurse hätte mich„Unfortunately not!“zurückrufen können, weil ich ja eine ausländische Mobilnummer habe. Hätte ich mir eigentlich auch selbst denken können – oder hätten sie mir auch am Tage vorher sagen können. Als ich endlich die Nurse am Apparat hatte, konnte sie mir nur mitteilen, dass sie in dieser Praxis „unfortunately“ gar keine FSME-Impfungen machen würden. Ich sollte es mal bei einem anderen Allgemeinmediziner versuchen oder bei der Travel Clinic.

Zu diesem Zeitpunkt kam der einleitende Satz „Hello, my name is Roman Henze. I’m a german tourist and I’d like to…“ bereits wie aus der Pistole geschossen.

Ich wollte dem NHS und seinen Allgemeinmedizinern noch eine Chance geben. Zwischenzeitlich hatte ich schon an Bestechung gedacht. Aber als Privatpatient ist das doch schon so eine Art Bestechung, oder nicht? Meine letzten Versuche mit den diversen Allgemeinmedizinern verliefen allesamt gleich: Entweder wurden keine FSME-Impfungen durchgeführt oder man wusste noch nicht einmal was das denn genau sei. Zwischenfazit: Travel Clinic konsultieren…

Als ich mich dann erstmals an die Travel Clinic wandte, fing so langsam die Schnappatmung an. Anders als Allgemeinmediziner, gibt es in South-West England und Wales vielleicht eine Handvoll Travel Clinics, die laut Website allesamt tatsächlich auch FSME-Impfungen anbieten. Auf eine Website und „tolle“ Online-Services wird im britischen Medizinsystem scheinbar sehr viel Wert gelegt. Bei Masta Travel Clinics gab es wieder die komfortable Suche nach einer nahegelegenen Travel Clinic – huch, das sind aber wenige. Um nun einen Termin bei einer Travel Clinic zu buchen, musste man sich zuerst online durch eine Immunisierungs-Survey kämpfen, die als Ergebnis brachte, dass es zu überlegen sei, ob man sich als Reisender nach Schweden gegen FSME impfen lassen sollte. Sag ich doch. Hurra! Ein erster Erfolg – dachte ich. Ich fing also sofort an, unsere geplanten Stationen in UK (Isle of Wight, Cornwall und Wales) mit den Standorten der Masta Travel Clinics sowie dem Dreiwochen Schnellimpfschema zu matchen. Könnte passen, dachte ich, und kühnste Träume von immunisierten deutschen Auszeittouristen in Schweden kamen in mir hoch. Doch der nächste Dämpfer ließ nicht lange auf sich warten: Die erste Travel Clinic war nur an 1,5 Tagen in der Woche geöffnet und war nicht per Online-Service buchbar. Hier hätte ich wieder einen Tag warten müssen um anzurufen. Es wurde also die nächste matchende Travel Clinic rausgesucht, für die tatsächlich Online-Services vorhanden waren. Allerdings musste hier vor einer Online-Terminbuchung eine telefonische Beratung durch eine Nurse erfolgen. Hierzu schnell im Online-Formular eine Uhrzeit und die Telefonnummer eingeben. „Die britische Festnetznummer bitte!“ „Die britische Festnetznummer bitte!!“ „Die britische Festnetznummer bitte!!!“ Ich habe die Fehlermeldung mehrfach übersehen – das Augenzucken hatte mich zu dem Zeitpunkt wohl schon etwas behindert. Na dann rufe ich da halt an und spreche mit der Nurse. Das war aber „unfortunately not“ possible. Ich möchte doch bitte das Online-Formular… Mit einem Zittern in der Stimme und gar nicht mehr soviel Mut, rief ich dann am Tage drauf bei der zuerst ausgewählten Travel Clinic an. Eine freundliche Dame war bereit, sich meinen ganzen Auszeit-Schweden-Kram anzuhören und hat mir dann in gekonnt britischer Höflichkeit mitgeteilt, dass eine Impfung bei Masta Travel nach dem deutschen Impfschema„Unfortunately not!“ possible sei – und eine Vollimmunisierung nach britischem Schema frühestens nach 5 Monaten erreicht werden könne.

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Argghhh! Ich erinnere mich noch daran, wie ich zu Frau und Kindern in den Garten gestürmt bin und irgendwas von „Schweden“ und „können wir wohl vergessen“ von mir gegeben habe. Gutes Zureden seitens der Gattin sowie eine Tasse Cream Tea halfen dann eine bessere Lösung zu finden: Wir brechen unsere UK-Zeit nach Cornwall verfrüht ab, fahren für drei Wochen nach Deutschland, lassen und von der Ärztin unseres Vertrauens die erforderlichen Impfdosen verpassen und brechen dann Mitte Juni vollimmunisiert Richtung Vimmerby / Schweden auf.

Schade um Wales und Snowdonia.

Danke NHS – Now we Have the Salat

Reisetipp: Isle of Wight

Wir fahren weiter, aber ich möchte Euch für einen Familienurlaub in England unbedingt noch die Isle of Wight ans Herz legen.

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Diese süße kleine Insel hat Charme, die Landschaft ist atemberaubend, die meisten Strände wunderschön und Spazierwege ziehen sich über die ganze Insel.
Die Insel hat auch sonst viel zu bieten: Man kann surfen, paddeln, sich auf die Spuren der Dinosaurier begeben, den Landsitz von Queen Victoria besichtigen, sich in Godshill ein Miniaturdorf ansehen, Scones und Cream Tea genießen, Radtouren machen (332 km Strecken) oder im Monkey Haven Affen beobachten, die zum Glück aus ihrer vorherigen Gefangenschaft befreit werden konnten. Die Isle of Wight hat einen Zoo, Vergnügungsparks und vieles mehr, in allen Cafés und auf den Fähren zur Insel liegen entsprechende Reiseführer und Veranstaltungskalender aus. Wer im Juni anreist, kann sich sogar das Isle of Wight-Festival anhören, in diesem Jahr treten dort zum Beispiel Blur, Fleetwood Mac und The Prodigy auf.
Autofähren zur Isle of Wight fahren von Lymington, Southampton und Portsmouth, außerdem gibt es noch  die Anreise mit Luftkissenbooten. Ein Auto benötigt man auf der Insel nicht unbedingt, das Busnetz ist gut ausgebaut.
Ach, es ist wirklich schön da! Vielleicht sehen wir uns da ja mal…

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Die Briten

Die Briten sind speziell. Ständig fahren sie auf der falschen Seite Auto, haben sogar das Lenkrad auf der falschen Seite und bei den Mischbatterien im Badezimmer kommt das Wasser heiß, wenn man den Regler nach rechts schiebt.
Die Briten sind sehr höfliche Zeitgenossen, immer „Bitte“ und „Danke“, immer freundlich, mein Reiseführer sagt, sie seien immer zuvorkommend und nett, sofern man nicht ihre 2 Heiligtümer angreift: die Royal Family und die Nationalmannschaft. Als ich vor ein Paar Jahren mal in einem überfüllten Zug von Southampton nach London gefahren bin, und der Platz neben mir zwar reserviert war, aber frei blieb, fragte ich eine Dame, die sich auf dem Gang die Beine in den Bauch stand, ob sie sich nicht setzen wolle. Sie antwortete, nein, der Platz sei ja reserviert. Sie wolle nicht so „unbritish“ sein.
Die Briten haben ein anderes Kälteempfinden als ich, ihnen scheint immer warm zu sein, denn selbst bei kräftigem Wind und nur wenig mehr als 10 Grad holen sie ihre dünnen Sommerkleidchen und Flip-Flops aus dem Schrank. Dabei scheint bei vielen Ladies ein mir nicht so ganz nachvollziehbarer Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Spaghetti-Träger-Tops zu bestehen: je höher das Gewicht, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Dame ihre Oberarme freilegt. Das soll wohl so.
Aber am schönsten finde ich die Teekultur bei den Briten. Den Tee zum Frühstück, den Fünf-Uhr-Tee und wenn man sich am Strand der Isle of Wight Liegen und Sonnenschirm mietet, bekommt man auch einen Gaskocher für den Wasserkessel, damit der Tee eingenommen werden kann. Am Strand. Auf dem Liegestuhl. Ach, ich mag sie, die speziellen Briten.

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Auf der Isle of Wight

Nun sind wir also auf der Isle of Wight. Diese kleine Insel ist wirklich toll. Typische britische Häuschen, viel Grün, alles blüht und alles umgeben von Stein- und Sandstränden.

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Unser Zuhause für die ersten 2 Wochen UK haben wir im Südwesten der Insel gefunden: ein kleines Cottage inmitten einer Farm direkt am Meer. Hier gibt es Ziegen, Schafe, Alpakas, Ziegen, die aussehen wir Schafe (irgendsoeine besondere Züchtung) und zwei wirklich dicke Schweine, die meist am Eingang zur Farm auf einer Weide liegen, und so laut schnarchen, als gäbe es eine Extraportion Futter, wenn sie nur ausreichend Dezibel schaffen.

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Unser Cottage sieht von außen ein wenig aus, wie das Haus von dem Bauern aus „Shawn, das Schaf“ –  von innen hingegen wie ein kleines Hexenhäuschen. Sämtliche Türrahmen sind nur etwa 1,75 m hoch und auch in den Räumen gibt es an diversen Stellen tiefhängende Deckenbalken. Es kann auch Vorteile haben, wenn man nicht ganz so groß ist! Ich jedenfalls komme so gerade eben überall durch, mein Mann hingegen hat schon diverse Zusammenstöße hinter sich. (Autsch).
Die Menschen hier sind auch sehr nett, wobei der erste Mann, mit dem wir uns länger unterhalten haben, ein Verkäufer bei Marks&Spencer war, Manfred hieß und aus dem Rheinland kam – ach die Deutschen sind ja auch ganz nett. Tochter 1 ist den ganzen Tag draußen und tobt mit den englischen Kids rum und war sogar schon auf einer Geburtstagsparty eingeladen. Heute war es sehr windig, da hatten selbst die britischen Kinder mal Socken an 😉 und so begaben wir uns nach einem Spaziergang auf den Klippen in unser Hexenhäuschen und haben Tee getrunken und Scones gegessen. Wie man das auf der Isle of Wight halt so macht.